Färöer-Inseln Flagge
Informationen - Färöer-Inseln
weiß mit einem roten Kreuz, das blau umrandet ist und sich bis an die Seiten der Flagge erstreckt, der vertikale Balken des Kreuzes ist zum Flaggenmasten hin verschoben.
Häfen: Torshavn, Klaksvik, Tvoroyri, Runavik, Fuglafjordhur
Flughäfen: 1 (mit betonierter Landebahn)
Wirtschaft: Seit 1994 legt die Wirtschaft der Färöer-Inseln stetig zu. Ursachen sind erhöhte Fischfangquoten und somit ein stärkerer Export. Die Arbeitslosigkeit sinkt seither, und es werden erste Anzeichen einer Knappheit an Arbeitsplätzen deutlich. Dennoch ist die Wirtschaft der Faröer sehr verwundbar, da sie sich fast nur auf Fischfang stützt. In jüngster Zeit geben Ölfunde nahe den Faröer-Inseln Hoffnung auf einen neuen Wirtschaftszweig.
Bedeutung: Obwohl die Färöer-Inseln (Føroyar, Færøerne) dänisches Territorium darstellen, geniessen sie seit 1948 die Selbstverwaltung. Die Flagge wurde direkt von der norwegischen Flagge abgeleitet, da die Inseln einstmals dem Territorium Norwegens zugehörig waren. Diese Flagge wird auch als Merkið bzw. Merkid ('das Zeichen' bzw. 'das Symbol') bezeichnet. Das spezifische Design stammt offenbar von zwei Studenten der Inseln (Jens Olivur Lisberg und Emil Joensen), welche die Flagge während ihrer Studienzeit in Kopenhagen entwarfen und am 22. Juni, 1919 auf den Färöer-Inseln erstmals gehisst wurde. Kurz nach dem zweiten Weltkrieg (nach deutscher Besatzung) wünschte sich Grossbritannien Unterscheidungskraft bei der Schiffahrt zwischen der Flagge Dänemarks und jener der Färöer-Inseln. Folglich wurde die ursprüngliche Flagge der Inseln 'inoffiziell' wieder eingeführt. Am 23. März, 1948 wurde die Flagge offiziell als Nationalflagge der Färöer-Inseln anerkannt. In einer Kirche in Fámjin kann die originale Flagge der Inseln von damals noch heute besichtigt werden.
Lage: Nordeuropa, Inselgruppe zwischen dem Norwegischen Meer und dem Nordatlantik, ungefähr auf halber Strecke zwischen Island und Norwegen. Karte
Bodenschatze: Fisch, Wale, Wasserkraft
Bedrohung: keine
Besonderheiten: Archipel aus 17 unbewohnten Inseln und einer bewohnten Insel sowie ein paar unbewohnten sehr kleinen Inselchen; stark abschüssiges Gelände zum Landesinnern hin begrenzt die Besiedlung der Hauptinsel auf die Küstenbereiche
